Konzentrationsstörungen – was sind Ihre Ursachen und wie kann ich Sie lindern?

Konzentrationsstörungen – was sind Ihre Ursachen und wie kann ich Sie lindern?

Konzentrationsstörungen – was sind Ihre Ursachen und wie kann ich Sie lindern?

Konzentrationsschwächen treten sowohl bei Erwachsenen, als auch bei Kindern auf. Häufig nehmen Sie negativen Einfluss auf das alltägliche Leben. Doch es gibt verschiedene Methoden, die Symptome zu lindern oder sie sogar vollständig zu beseitigen.

Eine Konzentrationsschwäche oder eine Störung der Konzentration bedeutet in erster Linie, dass die Betroffenen einen Mangel an Aufmerksamkeit aufweisen. Dieser rührt daher, dass kognitive Fähigkeiten bei der Verarbeitung von Sinnesreizen eingeschränkt sind. Die Auslöser für dieses Phänomen sind oft unterschiedlich.

Symptome

Temporär auftretende Konzentrationsstörungen sind oft ein Anzeichen von Stress oder Überforderung. Manifestieren sich diese Ursachen, kommt es häufig zum „Burn-Out Syndrom“ oder einer Depression. Diese Krankheitsbilder können dann eine chronische Störung der Aufmerksamkeit zur Folge haben, ähnlich wie es bei Drogenkonsumenten der Fall ist. Weniger gefährliche Ursachen sind ein Mangel an Schlaf und Erholung oder falsche Ernährungsweisen. Hier lassen sich die Symptome oft durch kleinere Veränderungen im Alltag beseitigen.
Anders ist das der Fall, wenn die Konzentrationsschwäche als Nebenwirkung durch die Einnahme verschiedener Medikamente auftritt. Beispiele hierfür sind unter anderem Antidepressiva, oder Hormone gegen eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse. Schwierigkeiten mit der Aufmerksamkeit können aber ebenso als Nebenerscheinung diverser Krankheiten auftreten. Dazu zählen Durchblutungsstörungen, Demenz oder die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit.

Eine medikamentöse Behandlung der Krankheit und eine Konsultation des Arztes sind also nur dann erforderlich, wenn die Symptome plötzlich und über einen anhaltenden Zeitraum auftreten und kein dafür ersichtlicher Grund besteht.

Konzentrationsschwächen bei Kindern

Am häufigsten sind Kinder von ernst zu nehmenden Konzentrationsschwächen betroffen. Sollte der Schulunterricht durch diese eingeschränkt werden, ist es zwingend erforderlich, dass sich Lehrkräfte und Eltern gemeinsam über das weitere Vorgehen beraten. Nicht immer ist eine Behandlung durch Medikamente notwendig oder sinnvoll. Bei vielen Kindern reichen verschiedene Tricks aus, um Sie spielerisch zur Aufmerksamkeit zu bewegen. Auch die Einnahme von Traubenzucker während der Schulstunden ist ein probates Mittel, um die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen.

Im Erwachsenenalter treten häufig Wortfindungsstörungen oder eine allgemeine Unruhe als Symptom auf. Um Konzentrationsstörungen zu diagnostizieren, werden diverse psychologische Methoden angewandt. Dem Betroffenen werden dabei verschiedene Aufgaben gestellt, die mit verschiedenen Ablenkungen verknüpft sind. Je nachdem wie die zu testende Person dann akustisch und optisch auf diese Ablenkungen reagiert, kann eine Schwäche der allgemeinen Aufmerksamkeit nachgewiesen werden.

Sollten Konzentrationsschwächen über einen längeren Zeitraum auftreten und sich sogar verstärken, ist es ratsam professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Häufig stellen diese nämlich ein erhöhtes Risiko in verschiedenen Lebensbereichen dar. Einbußen der Lebensqualität im Freizeitbereich oder Fehleinschätzungen im Straßenverkehr sind dabei nur einige Beispiele. Eine Schwächung der Aufmerksamkeit kann ebenso ein Hinweis auf eine neuronale Erkrankung des Gehirns sein. In einigen Fällen treten Sie als frühe Symptome für Blutungen im Gehirn auf, die nicht selten zu einem Schlaganfall führen. Um eine gelungene Therapie zu ermöglichen, sollten diese physischen Erkrankungen also erst einmal ausgeschlossen werden.

Danach lassen sich Konzentrationsstörungen in der Regel gut behandeln. Hier werden verschiedene Medikamente eingesetzt, die auch zur Behandlung von ADHS verwendet werden. Eine Behandlung mithilfe verschiedener Entspannungstechniken, sowie Sport und allgemeiner Erholung führt allerdings meistens schon zum gewünschten Erfolg. Stressbedingte Störungen sollten frühzeitig durch diese Therapiemethoden bekämpft werden, da Sie nicht selten zum „Burn-Out“ – Syndrom oder einer Depression führen.

Eine Vorbeugung gelingt vor allem durch den Verzicht auf Nikotin und Alkohol. Zusätzlich sollte eine gesunde Ernährungsweise, mit vielen Kohlenhydraten, in Betracht gezogen werden. Bei Kindern ist es ratsam, eine beruhigende Atmosphäre zu schaffen, um Nervositäten zu vermeiden.

Lenz